VFL WOLFSBURG - Geschichte des VFL

Geschichte des VFL Wolfsburgs

-> Lissi747 <-

60 Jahre VfL Wolfsburg e.V.
Im September feiert der VfL Wolfsburg seinen 60. Geburtstag.
Zu diesem Anlaß wurde eine entsprechende Festschrift erstellt. Dazu finden Sie hier mehr.


Verein für Leibesübungen VfL Wolfsburg – die Entstehung

Wolfsburg, die aus dem Nichts entstandene Stadt des Volkswagens, in der schon in den Kriegsjahren eine Betriebssportgemeinschaft bestand, war mit dem Tage der Kapitulation und der nun folgenden Besetzung wieder zur Bedeutungslosigkeit zurückgekehrt, und die deprimierende Frage des wirtschaftlichen Lebens und der drohenden Demontage des Volkswagenwerkes schufen durchaus nicht die Voraussetzung für die Fortsetzung sportlicher Betätigung. Und doch fanden sich gerade in dieser Zeit Männer, die nicht loskamen von dem Gedanken, daß sportliche Betätigung ein Ausweg aus der Beklemmung des Alltags ist und daß gerade hier der Hebel angesetzt werden müsse, um die Menschen aus der Lethargie zu reißen.

Die strengen Bestimmungen der Besatzungsmacht aber waren die größten Hindernisse, die sich dem Vorhaben entgegenstellten. Trotzdem wagten einige Unerschrockene die ersten Schritte, um einen neuen Sportverein ins Leben zu rufen.

Zwischen den Gründungsinitiatoren Willi Hilbert und Kurt Lindner einerseits sowie Oberbürgermeister Dr. Laurent und Kreisjugendpfleger Bernd Elberskirsch andererseits wurden erste Vorgespräche geführt. Über sie führte der Weg zu dem Sportoffizier der englischen Besatzungsmacht, von dem die Zulassung überhaupt abhing. Diese Hürde wurde genommen, und für den 12. September 1945 wurde eine Versammlung einberufen zur Gründung eines Sportvereins.

Der VfL Wolfsburg wurde in einer Baracke in der Reislinger Straße von einer Frau und elf Männern gegründet. Wolfsburg zählte zu diesem Zeitpunkt 2.500 Einwohner. Die Gründer waren: Irma Dziomba, Herbert Chall, Sepp Dietz, Alois Dilla, Willi Hilbert, Kurt Lindner, Heinz Schacht, Arthur Schickl, Erich Schilling, Adam Schröck, Fritz Walb und Rudolf Zenker. Der Verein hieß allerdings zunächst „Volkssport- und Kulturverein". Erster Vorsitzender wurde für wenige Wochen Erich Schilling. Dann übernahm Willi Hilbert den Vorsitz, und der Verein bekam den Namen „Verein für Leibesübungen Volkswagenwerk". Der VW-Zusatz entfiel kurze Zeit später.

Um Sport zu treiben, benötigte man Geld. Doch ins Werkstadion kamen nur wenig Zuschauer und so wurde nach einem Ausweg gesucht. Hinter den Häusern von Heßlingen befand sich ein Platz, der für die Zwecke eines Sportplatzes ideal schien, und in Verhandlungen mit dem Liegenschaftsamt und dem bisherigen Pächter, dem Bauern Denks, glückte es, das Gelände, auf dem das heutige VfL-Stadion steht, zu einem günstigen Preis zu pachten. Eine Bleibe war gefunden.

Wie kam der VfL zu seinen Vereinsfarben? Der Kreisjugendpfleger hatte noch zehn Jerseys in grün auf Lager und die Frauen der ersten Mitglieder mußten Bettlaken herausrücken für die Hosen. Die Vereinsfarben waren geboren und avancierten später zu den Stadtfarben Wolfsburgs.

   

1945

Gleich anfangs sind sieben Sportarten aktiv und zwar Fußball, Handball, Turnen, Tennis, Radsport, Boxen und Schach. Die Abteilungen Tennis, Radsport und Schach werden später selbstständig. Boxhandschuhe werden im Lettenlager gegen Rauchwaren eingehandelt und ein Satz für die horrende Summe von 15000 Reichsmark beschafft.

Die Initiatoren der Turnabteilung sind Irma Dziomba, Fanny Förster sowie die Turnfreunde Schröck und Stelzner. Geturnt wird u.a. in einer Baracke in Reislingen oder später einem Speisesaal im Volkswagenwerk des Sektors 21. Erster Abteilungsleiter in der Turnabteilung wird Herr Dziomba.


1946


Am 15 Juni gründen Dr. Uwe Jens Nissen, Dr. Harald Wilms- Posen, Hans Kolbe, Günter Kowalewski, Max Valentin und Gerd Rossbach die Hockeyabteilung. Dr. Uwe Jens Nissen wird erster Spartenleiter.

Die Handballabteilung nimmt an Punktspielen des Kreises teil und bringt der Mannschaft den Titel des Kreismeisters und den Aufstieg in die Bezirksklasse. (Einer der ersten Torhüter der Handballer war übrigens „Onkel Willi": Dr. Willi Wolf).

Die Leichtathletikabteilung wird gegründet durch Adam Schröck, Hermann Heuser und Hans Kolbe (dem auch die Hockeyabteilung ihre Gründung verdankt). Das erste – auf den Kreis Gifhorn beschränkte - Sportfest am 7. Juli wird von VfL-Leichtathleten organisiert. Die Mitglieder der Leichtathletikabteilung bestehen eigentlich nur aus leichtathletikbegeisterten Handballern.

Am 23. November tritt der 1. FC Schalke 04 im Stadion des Volkswagenwerkes gegen den VfL an.

Die Fußballsparte nimmt ihre Punktspiele in der 1. Kreisklasse auf und wird auf Anhieb Meister.


1947


Der ehemalige Reichsleistungsschwimmer Heinz-Karl Lubkowitz gründet die Schwimmabteilung, wobei als Trainingsbecken bis zur Fertigstellung des ersten Freibades 1952 der Mittellandkanal genutzt werden muss.

Am 23. November gründet sich die Abteilung Tischtennis mit der VW Kantine als Trainingsstätte. Die eigentlichen Initiatoren zur Gründung der Sparte sind Helmut Filsinger und Rolf Schmidt.

Die Fußballer werden Bezirksmeister und kommen nach den Ausscheidungsspielen in die neu geschaffene Verbandsliga.


1948


Die Schwimmabteilung richtet das erste „Querdurch- Wolfsburg-Schwimmen" aus, an dem 70 Wolfsburger und Wolfsburgerinnen teilnehmen.

Die Leichtathletikabteilung des FC Wolfsburg tritt geschlossen zum VfL Wolfsburg über und damit sind alle Wolfsburger Leichtathleten in einem Verein zusammengeschlossen.

Wechsel in der Abteilungsleitung Hockey von Dr. Uwe Jens Nissen auf Hans Kolbe.

In der Turnabteilung wechselt die Abteilungsleitung von Herrn Dziomba auf Herrn Wittig.

Ende 1948 wird die Tischtennisabteilung wegen fehlender Trainingsstätten wieder aufgelöst.


1949


Die Fußballer werden Staffelmeister, aber nur für 24 Stunden, da sie am grünen Tisch drei Punkte verlieren.


1950


Die VfL-Fußballer werden Niedersächsischer Amateurmeister und nehmen an der Ausstiegsrunde zur Oberliga teil.

Die Leichtathleten kämpfen in der niedersächsischen Spitzenklasse. Die Neuanlage der Aschenbahn des Stadions erlaubt die Abhaltung von Sportfesten im größeren Rahmen.


1951


Die Fußballer liegen mit der „Ersten" in der höchsten Amateurklasse ständig vorn, doch in den Aufstiegsspielen bleibt der Erfolg aus.

Hans Gutterau und Georg Schlage (als Trainer) gründen die Abteilung Fechten. Als Übungsstätte dient ein Klassenraum in der alten Oberschule in Heßlingen, ausgerüstet mit Waffen und Masken gestiftet vom Grafen von der Schulenburg. Weitere Gründungsmitglieder sind Lothar Schauer und Armin Böddinghaus.


1952


Am 18. Juni erfolgt der erste Spatenstich zum Bau eines neuen Vereinsheimes. Im Erdgeschoß befinden sich 9 Umkleidekabinen und 1 Geräteraum, während im Obergeschoß 2 Geschäftszimmer, 1 Clubraum und das Restaurant eröffent werden.

Kurt Seidel und Hans Bindernagel gründen die Schwerathletikabteilung, die sich zunächst nur auf Ringen beschränkt.

Nach einer vorübergehenden Auflösung erfolgt am 4. Januar die Zweitgründung der Tischtennisabteilung. Im Saal des Vereinswirts „Opa" Wolters in der Heßlingerstraße werden die ersten Tische aufgestellt und schon nach einem Monat zählt die Sparte 60 Mitglieder.

Das erste Freibad in Wolfsburg wird gebaut. Verwalter wird Günter Gebauer, dessen Ehefrau Gretel holt die erste Deutsche Meisterschaft im Schwimmen für den VfL.


1953


Judosport wird im Rahmen der Schwerathletikabteilung angeboten. Günter Wallenwein, der die Anregung zur Gründung der Abteilung gibt, kann die vom Verein zur Bedingung gemachten 30 Mitglieder vorweisen und so wird der VfL um ein weiteres „Kind" bereichert.

Im Sommer 1953 wird erstmals eine Hockey-Damenmannschaft formiert.


1954


Gretel Gebauer wird deutsche Meisterin im Kunstspringen (3m Halle).

Die Fußballer ziehen erst beim vierten Anlauf ins Oberhaus ein. Der Kampf im ersten Jahr als Neuling ist nicht leicht, dennoch schaffen sie den Erhalt der Klassenzugehörigkeit.

Aus Anlaß des dreijährigen Bestehens veranstalten die Fechter das erste große landesoffene Turnier. Nach Karl David wird Klemens Neumann Leiter der Fechtabteilung. Neben Florett wird nun auch das Degen- und Säbelfechten gelehrt.

Beim VfL wird zum ersten Mal Hallenhockey gespielt.

In der Abteilung Schwerathletik wird das Gewichtheben mit in das Sportprogramm aufgenommen.

Hans-Jürgen Jenß nimmt für die Leichtathletikabteilung im Hochsprung an den Europameisterschaften teil.


1955


Der VfL Wolfsburg hat folgende Abteilungen: Fußball, Handball, Hockey, Leichtathletik, Turnen (einschl. Gymnastik, Sommerspiele), Fechten, Tischtennis, Boxen, Schwerathletik (einschl. Judo) und Schwimmen.

Am 4. Dezember gründen 16 Skifreunde die Abteilung Wintersport in der auch Rennschlittensport aktiv betrieben wird. Erster Abteilungsleiter wird Horst Klemm.

Der Leichtathlet Hans-Jürgen Jenß holt den Titel des Deutschen Meisters im Hochsprung in der Halle und im Freien.


1956


Am 7.September kommt es zur Gründungsversammlung der Federballer, später umbenannt in Badminton. Die erste Spartenleitung setzt sich zusammen aus Erwin Kretschmar, Stellvertreter H. Sarg, S. Heinrich als Schriftführerin, Sportwart H. Kanitzky, Jugendleiter H. Kienapfel, Frauenwartin D. Heuser. Übungsleiter sind Möhlmann und Würfel.

Ende 1956 verpflichtet die Fechtabteilung den mehrfachen ungarischen Olympiasieger und Weltmeister Istvan Szondy als Trainer.


1957


Auf Initiative eines Lehrers des Ratsgymnasiums Herrn Brettschneider, gründet sich die Abteilung Basketball.

Der Leichtathlet Dieter Möhring wird deutscher Zehnkampfmeister.

Fritz Speh übernimmt die Abteilungsleitung der Schwerathletik bis zum Jahr 1968.


1958


Die beiden VfL Handballer Peter Baronsky und Paul Schwope holen mit der Deutschen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel. Der Bundespräsident verleiht ihnen das Silberne Lorbeerblatt für besondere Verdienste um den deutschen Sport.

Unsere Fußballer werden mit einem 2:1 Endspielsieger gegen Bremerhaven 93 und damit Nordcupsieger.

Leichtathletik: Hans Hünecke gewinnt bei den Europameisterschaften im 3000-m-Hindernislauf die Bronzemedaille, Johannes Kaiser gewinnt mit der 4x400m-Staffel die Silbermedaille.

Der Anbau im Vereinsheim mit hinterem Teil Geschäftsstelle (ab Treppenaufgang) wird fertiggestellt.


1959


Am 20. September heben Alfred Kühnert, Ursula Geseke, Georg Leschick und Werner Zehrfeld die Versehrtensport-Abteilung aus der Taufe.

Marianne Hoffmann wird Fünfte bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Fechten und für diesen Erfolg zur Sportlerin des Jahres der Stadt Wolfsburg gewählt.

In der Leichtathletik werden Dieter Möhring im Diskus und Heinz Bartekmey bei den Junioren in 400-m- Hürdenlauf Deutsche Meister.


1960


Die VfL-Leichtathleten erringen die Deutsche Mannschafts- meisterschaft. Teilnehmer an der Sommerolympiade in Rom: Manfred Steinbach - Weitsprung (vierter Platz mit Deutschem Rekord von 8m) und Theo Püll im Hochsprung mit dem siebten Platz.

Christa Mathias nimmt für die Wintersportabteilung im Rennrodeln an der Weltmeisterschaft teil.


1961


Dank VW-Unterstützung entsteht auf dem A-Platz eine freitragende Tribüne für 3.000 Zuschauer. Gleichzeitig werden unterhalb des Stehwalls zusätzliche Räumlichkeiten geschaffen. Der B-Platz erhält eine Flutlichtanlage für den abendlichen Trainingsbetrieb. Insgesamt umfaßt das Vereinsgelände sechs Fußballplätze, einen Werferplatz und einen Kleinfeldplatz mit 92.106 qm.

Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften im Tischtennis durch den VfL Wolfsburg.

Christa Mathias nimmt für die Wintersportabteilung im Rennrodeln erneut an der Weltmeisterschaft teil.

Die Gewichtheber trennen sich von der gemeinschaftlichen Abteilung Schwerathletk und gründen eine eigene Abteilung. Gründungsmitglied ist u.a. Horst Seeger.


1962


Verpflichtung von Georg Beckmann als Schwimmtrainer.

Die 1. Hockey-Herrenmannschaft spielt in Niedersachsen- Oberliga und zieht in ihr neues Vereinsheim am Laagberg ein.

Für die Leichtathletikabteilung startet Heinz Böthling bei den Europameisterschaften im 1500- m-Lauf und erreicht den vierten Platz.


1963


In Wuppertal schlagen vor 28.000 Zuschauern die VfL-Handballer Solingen 96 mit 9:6 Toren und werden damit Deutscher Feldhandballmeister. Die damalige Mannschaft: Knipphals, Schwope, Nolte, Bielefeldt, Trigo-Teixeira, Lange, Müller, Fiebich, Baronsky, Brüheim, Hansch. Trainer: Hein Büker.

Im gleichen Jahr werden die VfL-er Jürgen Müller und Paul Schwope mit der Deutschen Feldhandball-Mannschaft Vizeweltmeister.

Die VfL-Fußballer erringen die deutsche Amateur- Vizemeisterschaft.

Zusammenlegung der Box- mit der Schwerathletikabteilung – Abteilungsleiter ist Walter Niemann.

Der Badminton-Abteilung wird die Ausrichtung der Einzelmeisterschaften Niedersachsen übertragen.


1964


Teilnehmer der Leichtathletikabteilung an der Sommerolympiade in Tokio: Horst Beyer – Zehnkampf (sechster Platz) und Jörg Jüttner – 4 x 400-Meter-Staffel (fünfter Platz).

Angelika Hellwig-Hilbert er„springt" den achten Platz im Kunstspringen bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Aus der Wintersportabteilung nimmt Christa Mathias im Rennrodeln an der Winterolympiade in Innsbruck teil.


1965


Die Versehrtensportler holen die Niedersachsenmeisterschaft im Blindenkegeln.

Die Hockeyabteilung erhält am 15. Juni im Laagbergviertel zwei Hockeyfelder, die einen regelmäßigen Spielbetrieb gewährleisten. Dort hat die Abteilung auch das im Jahr 1962 bezogen eigene Heim.

Die Deutschen Meister des Jahres: Werner Girke – 5000 m Amelie Koloska – Speerwurf Alfons Ida, Werner Girke, Lutz Krause – Waldlauf Mittelstrecke Jörg Jüttner – 400 m Halle, Weitsprung und Weitsprung Halle Karl-Heinz Leverkühne – Gewichtwerfen Christa Basche, Liane Winter, Christa Luczak - Waldlauf


1966


Für die Leichtathletikabteilung nehmen an den Europameisterschaften teil: Horst Beyer im Zehnkampf – Bronzemedaille, Werner Girke im 5000-m-Lauf und Amelie Koloska im Speerwerfen.

Christa Mathias und Angelika Dünhaupt nehmen für die Wintersportabteilung im Rennrodeln an der Weltmeisterschaft teil.


1967


Christa Mathias und Angelika Dünhaupt nehmen für die Wintersportabteilung im Rennrodeln an der Weltmeisterschaft teil. Bei der Europameisterschaft im gleichen Jahr startet nur Angelika Dünhaupt.

Folgende Deutsche Meistertitel werden errungen:

Amelie Koloska - Speerwurf Lutz Krause, Werner Girke, Alfons Ida - Waldlauf Mittelstrecke (Mannschaft) Werner Girke – 3000 m Halle. Karin Beckmann – Kunst- und Synchronschwimmen, Heidi Bönisch, Karin Beckmann – Kunst- und Synchronschwimmen (Duo) Angelika Dünhaupt – Rennrodeln.


1968


Angelika Dünhaupt gewinnt bei den Olympischen Spielen in Grenoble die Bronzemedaille im Rennrodeln.

Teilnehmer an der Sommerolympiade in Mexiko: Werner Girke – 5000 m.

Die Wintersportabteilung richtet für den Deutschen Bob- und Schlittensportverband die Jahreshauptversammlung aus.


1969


Die 1. Fußball Jugend wird Norddeutscher Meister und vierter bei der Deutschen Meisterschaft.

Unter Leitung der Trainer Gretel Gebauer (Deutsche Meisterin im Kunstspringen) und Georg Beckmann gründet sich das Leistungszentrum Wasserspringen/ Schwimmen.

Die Boxabteilung wird unter dem Abteilungsleiter Peter Guta wieder selbständig.

Die Versehrtensportabteilung hat 173 Mitglieder und bildet folgende Gruppen: Sitzball, Prellball, Volleyball, Tischtennis, Bosseln, Kegeln, Schwimmen, Gymnastik und Bogenschießen.

Bei den Europameisterschaften starten im Synchronschwimmen in der Disziplin Solo: Karin Beckmann mit erzielter Bronzemedaille und in der Disziplin Duo: Karin Beckmann und Heidi Bönisch mit Gewinn der Silbermedaille.

Schwerathlet Franz-Josef Woltering bester Rasenkraftsportler Deutschlands. Er wird Deutscher Meister im Dreikampf und stellt mit 27,43 m einen neuen deutschen Rekord im Gewichtwerfen auf.


1970


Zum 25-jährigen Vereinsjubiläum begrüßt der VfL sein 4.000 Mitglied.

Die Fußballer erreichen in der Regionalliga Nord die Vizemeisterschaft und nehmen an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil. Sie erreichen Platz vier.

Im August Baubeginn des Leistungszentrums.

Klaus Glahn wird Judo-Europameister.

Günter Wu gewinnt bei den Gewichtheber- Europameisterschaften die Bronzemedaille.


1971


Eröffnung des Leistungszentrums für Judo, Boxen, Gewichtheben, Ringen, Leichtathletik und Schwimmen im Herbst des Jahres.

Willi Braun gewinnt die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften im Badminton Doppel.

Der Judoka Klaus Glahn holt bei der Weltmeisterschaft im Schwergewicht die Silbermedaille und in der All-Kategorie die Bronzemedaille. Raimund Blass gewinnt die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft im Judo -Junioren- Schwergewicht.

Die Leichtathletin Hildegard Falck wird Deutsche Meisterin, Europameisterin, Weltrekordlerin über 800 m in der Halle und Freiluft sowie Deutsche Meisterin mit Deutschem Rekord in der 3x800-m-Staffel und gewinnt die Silbermedaille bei der Europameisterschaft mit der 4x400- m-Staffel.

Deutsche Meister im Gewichtwerfen werden Manfred Toll im Leichtgewicht und Franz- Josef Woltering in der Disziplin Dreikampf - Schwergewicht.

Ralf Beckmann wird im Schwimmen Deutscher Meister über 100 m Rücken (Halle und Freiwasser) und hält den Deutschen Rekord auf der 25-m-Bahn über 100-m-Rücken.


1972


In die Bundesliga steigen auf: Badminton, Schwimmen und Gewichtheben.

Willi Braun erkämpft im Badminton bei der Europameisterschaft im Doppel die Goldmedaille und in der Mannschaft Platz 3. Gerhard Budny wird Deutscher Meister der Gewichtheber im Mittelgewicht.

Klaus Glahn gewinnt im Judo bei den olympischen Sommerspielen in München die Silbermedaille. Die Judoka holen zum ersten Mal den deutschen Mannschaftsmeistertitel. Fred Marhenke (Mittelgewichtsklasse) und Raimund Blass (Halbschwergewichtsklasse) werden Deutsche Meister.

Hildegard Falck wird Olympiasiegerin über 800 m und durchbricht als erste Frau der Welt die 800-m-Schallmauer mit 1:58,5 min. Horst Beyer wird Deutscher Meister im Zehnkampf.

Rasenkraftsport: Franz-Josef Woltering ist Weltrekordhalter im Gewichtwerfen und Deutscher Meister im Rasenkraftsport-Dreikampf.


1973


Klaus Glahn wird zum 15. Mal Deutscher Judomeister. Ein einmaliger Erfolg in der Deutschen Judogeschichte. Bei der Weltmeisterschaft im gleichen Jahr in Lausanne erreicht er in der All-Kategorie die Bronzemedaille und bei den Europameisterschaften in Madrid erringt er gemeinsam mit seinem Vereinskameraden Fred Marhenke in der Deutschen Nationalmannschaft ebenfalls die Bronzemedaille. Fred Marhenke wird Internationaler Deutscher Meister im Mittelgewicht in Berlin.

Am 28. Mai wird die Volleyballsparte eigenständig und Klaus Schröder zum ersten Spartenleiter gewählt.

Die Leichtathletik stellt folgende Deutsche Meister: in Marktredwitz bei der Waldlaufmannschaft mit Ulrich Hutmacher, Wolfgang Soukup, Gerd Schade in der Mittelstrecke und Alfons Ida im Einzelwaldlauf, Hildegard Falck im 800-m-Lauf in Berlin und die 20-km-Gehen- Mannschaft mit Heinz Mayr, Manfred Kolvenbach und Wolfgang Klaiber.


1974


Der VfL Wolfsburg gewinnt seine 285. Deutsche Meisterschaft.

Die Fußballer steigen in die 2. Bundesliga auf. Damit einher gehen bauliche Auflagen des DFB, die es kurzfristig zu erfüllen gilt und die zu einem Umbau des VfL-Stadions am Elsterweg führen. Eine Nebenerscheinung dieser Auflagen für die Leichtathletik ist, auch um in Zukunft weiterhin vernünftige Grundlagen für diesen Sport zu haben, die Einweihung der neuen Kunststoff-Laufbahn im Stadion.

In Wien wird Willi Braun Europameister im Badminton im Herren- Doppel.

Die Judoka Fred Marhenke und Karl Beilfuß erkämpfen bei der Europameisterschaft in London die Bronzemedaille mit der Deutschen Mannschaft.

Die Wasserspringer spalten sich von der Schwimmabteilung ab und gründen im April mit Abteilungsleiter Richard Warnecke eine neue Sparte im VfL.


1975


Der Vorstand hat den Vereinsheimanbau beschlossen. Die Finanzierung ist weitgehend gesichert und die Zuschüsse zugesagt.

Liane Winter gewinnt sensationell in 2:42:24 h den international bekannten Boston Marathon.

Eine neue Trendwelle aus den USA schwappt über den großen Teich: Jazzdance faßt in der Turnabteilung Fuß.


1976


Am 2. April wird der Grundstein für den Erweiterungsbau des Vereinsheims gelegt.

Die Fußballer steigen nach ihrem Abstieg in 1975 erneut in die 2. Bundesliga auf.

Am 1. Mai gründet sich als 20. Sparte die Tanzsportabteilung. Gründer ist Gustav- Wilhelm Wehke. Heinz Hölscher ist der erste Abteilungsleiter.

Unter dem Namen „Tang up mo do quan" gründet sich eine Kampfsportabteilung, die später den Namen Wushu führt.

Die Fechtabteilung wird 25 Jahre alt. Der Fechter Erk Gorius gewinnt die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Montreal mit der Deutschen Florettmannschaft.

Im März 1976 wird aus der Versehrtensportabteilung die Behindertensportabteilung.


1977


Im Vereinsheim findet am 19. März nach dem Umbau die Einweihungsfeier statt.

In folgenden Abteilungen haben unsere Spitzensportler Deutsche Meistertitel errungen: 2 x Badminton, 5 x Gewichtheben; 4 x Judo, 12 x Leichtathletik, 47 x Schwimmen, 12 x Wasserspringen, 8 x Rasenkraftsport.

Bei Europameisterschaften schaffen folgende Sportler den Sprung aufs Treppchen: Leichtathletik-Junioren Silke Rasch mit der 4x100-m-Staffel mit dem 2 Platz; Schwimmen Peter Knust bei den Senioren mit der 4x200-m-Freistil-Staffel mit dem 2. Platz; Judo Fred Marhenke bei den Senioren bis 78 kg mit dem 3. Platz.

Die Eissportsparte wird am 11. Dezember durch Manfred Rentsch gegründet. Sie gehört neben dem Skisport zu der Abteilung Wintersport. In der Eisportsparte gibt es die Disziplinen Eishockey, Eisstockschießen und Eiskunstlauf.


1978


Im Juli ist der VfL Wolfsburg Ausrichter des Baltic-Cups, an dem die besten Gewichtheber aus der UdSSR, DDR, Polen, Finnland, Schweden und der Bundesrepublik teilnehmen.

Im September weiht die Tanzsportabteilung ihr Tanzsportheim an der Schneidemühler Straße ein.

Am 27. Dezember startet die 1. Hockeymannschaft ihren Weltrekordversuch im Dauerhallenhockey. Nach 30 Stunden und 32 Minuten hat sie es geschafft.

Die Bowlingabteilung wird durch Jürgen Wöhner gegründet.

Am 1. April geht die Leitung der Vereins-Gaststätte in die Hände von Ursula Oltmanns über.


1979


Ingrid Morsch und Michael Schnaase holen im Badminton im gemischten Doppel den Titel Deutsche Meister. Harald Klauer und Gerhard Treitinger gewinnen überraschend die Jugend-Vize - Europa-Meisterschaft.

Die VfL- Judomannschaft gewinnt zum wiederholten Mal die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, James Rohleder wird Vize-Europameister. Sie gewinnt den Europa-Cup, die höchste Europäische Trophäe.

Der Landessportbund Niedersachsen richtet im Leistungszentrum des VfL Wolfsburg einen Landesstützpunkt für Rasenkraftsportler ein.


1980


Anläßlich des 35-jährigen Bestehens des VfL Wolfsburg findet in der Wolfsburger Stadthalle eine Riesenschau mit 300 VfL-Sportlern statt, die ihr Können sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport unter Beweis stellen.

Im Januar gründet der VfL-Vereinsarzt Dr. Khosrow Amirpour zusammen mit dem damaligen Abteilungsleiter Helmut Potzka die Herzsportgruppe in der Behindertensportabteilung.

Im Oktober finden im großen Saal der Stadthalle die Deutschen Tanzmeisterschaften der Hauptklasse A Latein statt.

Im Dezember gewinnt die Judomannschaft des VfL zum zweiten Mal nach 1979 die höchste europäische Trophäe: den Europa-Cup mit folgender Mannschaft: Jörg Leins, James Rohleder, Peter Walter, Wolfgang Vulpenhorst, Mario Bellanova, Wolfgang Frank und Axel von der Groeben.


1981


Am 2. März feiert Dr. Willi Wolf seinen 70. und der „Gralshüter" der VfL-Finanzen, Werner Niemann, am 20. August seinen 60. Geburtstag.

Die Badminton-Abteilung feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit einer großen Jubiläumsveranstaltung.

Ein Mann der ersten Stunde im Fußball „Onkel Franz" Harmeling geht mit 67 Jahren in den VfL Ruhestand und wird durch den ersten Vorsitzenden Hans-Peter Lorenz entsprechend feierlich verabschiedet.

Die Rasenkraftsportler werden 1981 Deutscher Mannschaftsmeister in folgender Besetzung: Ulrich Duckstein, Thomas Breitling, Ulrich Schlippert, Harald Sommerfeld, Uwe Wenndorf und Jörg Schäfer.


1982


In der Tischtennisabteilung wechselt die Abteilungsleitung von Norbert Preine auf Klaus Oppermann.

Im Sommer wird aus der Eissportabteilung, die bislang der Wintersportabteilung angegliedert war, die Rollsportabteilung.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Kunstturnen in Böblingen geht ein neuer Stern am deutschen Turnhimmel auf: Anja Wilhelm. Sie wird zur Nummer 1 in Deutschland beim Pferdsprung und am Schwebebalken.

Die Judoka schaffen den Hattrick beim Europa-Cup. Im Dezember erringen sie gegen den französischen Meister Le Bel Paris den dritten Erfolg in Folge im Europa-Cup.

Die 1. Herren der Volleyballsparte spielen in der neuen Spielsaison in der Regionalliga Nord.


1983


Der VfL stellt mit Uwe Becker und Karl-Heinz Degener zwei Teilnehmer an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften.

Die Aerobic-Welle erreicht Deutschland und der VfL Wolfsburg unter seinem Vorsitzenden Hans-Peter Lorenz schafft es, die Gunst der Stunde zu nutzen und erreicht dadurch in den nächsten Monaten einen erheblichen Zuwachs an Mitgliederinnen.

Die Gewichtheber werden Deutscher Mannschaftsmeister. Sie schlagen in zwei Finalkämpfen ihren Dauerrivalen AC Mutterstadt.

Georg Kugland wird in den Vorstand des Landessportbundes Niedersachsen berufen.

Der Tag der Niedersachsen findet im August unter starker Beteiligung des VfL Wolfsburg in Wolfsburg statt.

Die 4x1500-m-Staffel der Leichtathletikabteilung wird in Dortmund Deutscher Meister mit folgender Besetzung: Axel Diedrich, Uwe Baunack, Volker Becker und Uwe Becker.


1984


Für die Olympischen Spiele in Los Angeles qualifizieren sich die Judoka Frank Wieneke, Alexander von der Groeben, Süheyl Yesilnur und James Rohleder sowie die Turnerin Anja Wilhelm und der Leichtathlet Uwe Becker. Bei diesen Olympischen Spielen erringt der Judoka Frank Wieneke die Goldmedaille.

Die Rasenkraftsportmannschaft erringt zum vierten Mal hintereinander die Deutsche Meisterschaft und ist außerdem Inhaber des Deutschen Rekordes.

Von engagierten Wasserfreunden wird im August die Tauchsportabteilung gegründet. Gründer und Abteilungsleiter war Hans-Gerd Warnecke.


1985


Im 40. Gründungsjahr verleiht Ministerpräsident Dr. Ernst Albrecht dem VfL Wolfsburg die Niedersächsische Sportmedaille.

Im November entscheidet der Deutsche Sportbund, in Wolfsburg und Hannover einen von zehn geplanten Olympia-Stützpunkten aufzubauen.

Der VfL Wolfsburg stellt über 4x1.500 m einen neuen Deutschen Rekord auf.

Seit November ist der VfL Wolfsburg als Dienststelle für Zivildienstleistende anerkannt.


1986


Das 26. und damit jüngste Baby des VfL heißt Triathlon. Es erblickt am 3. August das Licht der Welt. Geburtshelfer sind Dieter Pape, Detlef Koepke, Rene Schaab und Hans-Peter Lorenz.

Bei der Weltmeisterschaft erkämpfen Horst Seeger und Alois Fasolin bei den Gewichtheber-Senioren in der Klasse 60 bzw. 75 kg die Goldmedaille.

Bei der Europameisterschaft im Judo holt Frank Wieneke (Hauptklasse bis 78 kg) Gold und Stefan Stranz und Alexander von der Groeben gewinnen mit der Nationalmannschaft die Bronzemedaille. Bei der Deutschen Meisterschaft gewinnen Frank Wieneke und Stefan Stranz in ihrer Gewichtsklasse. Die Mannschaft des VfL Wolfsburg wird wieder Deutscher Mannschaftsmeister.

Bei der Weltmeisterschaft erkämpft sich Stephanie Storp im Kugelstoßen die Silbermedaille. Die Leichtathleten Uwe und Jens Becker, Wolfgang Schreiber und Eckhard Rüter werden Deutscher Meister in der 4x1500-m-Staffel.


1987


Die Ringermannschaft steigt in die Oberliga auf.

Am 14. März wird die Radsportabteilung als 27. Sparte des VfL Wolfsburg von 14 Mitgliedern gegründet. Erster und bis zum heutigen Tage einziger Abteilungsleiter ist Lothar Schaper.


1988


Die Tanzabteilung richtet im März die Deutsche Meisterschaft im S-Lateintanzen aus.

Stephanie Storp wird Junioren-Vizeweltmeisterin im Kugelstoßen.

Frank Wieneke gewinnt im Judo bei den Olympischen Spielen in Seoul die Silbermedaille.

Die 4x1.500-m-Staffel verteidigt wie in 1985, 1986 und 1987 in der Besetzung J. Becker, U. Becker, Schreiber und Rüter ihren Deutschen Meistertitel.

Die Bowling-Herren-Mannschaft steigt in die 1. Bundesliga auf. Sabine Wöhner wird Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel.


1989


Stephanie Storp wird bei den Hallenmeisterschaften in Den Haag Europameisterin im Kugelstoßen.

Die 28. VfL-Sparte Baseball wird im Februar gegründet.

Die Gewichtheber erringen drei erste Plätze bei der Weltmeisterschaft in Orlando sowie in der Wolfsburger Stadthalle die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Die Judoka schaffen dies zum 10. Mal.

Die Bowling-Mannschaft der Herren, sowie das Herrendoppel Werner/Nickel sichern sich die Deutsche Vize-Meisterschaft. Jens Nickel wird bei den Europa- Meisterschaften im Trio und im Mannschaftswettbewerb Dritter.

Der Olympiastützpunkt Wolfsburg - Hannover wird eingeweiht.


1990


Die Herrenmannschaft im Bowling wird Erster der Bundesliga und Deutscher Meister.

Der 16-jährige Achim Strohschänk stellt beim Werfertag in Halle mit 66,74 m einen neuen Landesrekord im Hammerwerfen auf.

Die Schwimmerinnen des VfL schließen sich im Februar mit den Mädchen des SSC Germania Braunschweig zu einer Startgemeinschaft zusammen und gewinnen den Landesmeistertitel im Synchronschwimmen.

Am 9. Juni werden die Judoka des VfL zum 11. Mal Deutscher Mannschaftsmeister.

Ali Gangineh gewinnt bei den Weltmeisterschaften der Senioren im Wasserspringen die Silbermedaille vom 1-m-Brett, 3-m-Brett sowie vom Turm.

Der Turner Marcel Schulze gewinnt die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund.


1991


Die 1. Fußball-Mannschaft wird Oberliga- Meister und nimmt an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil. Aufsteiger ist der FC Remscheid, der VfL wird zweiter.

Am 15. März wird Hans-Peter Lorenz als 1. Vorsitzender des Hauptvorstandes nach 13-jähriger Tätigkeit für den Verein verabschiedet.

Die Judoka Bernd von Eitzen und Martin Schmidt gewinnen Silber und Bronze bei den Europameisterschaften.

Ali Gangineh holt bei den Europameisterschaften der Senioren erneut nach 1990 im Wasserspringen Bronze vom 1-m-Brett und vom Turm.


1992


Die Bowling-Damenmannschaft steigt in die 1. Bundesliga auf.

Die Fußball-Oberliga-Mannschaft nimmt erneut und dieses Mal mit Erfolg an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil.

Am 7. Februar würdigt die Stadt Wolfsburg Heino Lieken für sein 40-jähriges ehrenamtliches Engagement für den VfL Wolfsburg mit dem Bundesverdienstkreuz.


1993


Gudrun Reimer und Thekla Dittmann nehmen an der Bowling-Europameisterschaft in Schweden teil.

Ralf Beckmann, unser ehemaliger Leistungsschwimmer, wird vom Präsidenten des Deutschen Schwimm-Verbandes in das Amt des Deutschen Schwimmwartes berufen.

Zum Abschluß der ersten Fußball-Zweitliga- Saison steht der VfL auf Platz 14 und hat damit den Klassenerhalt geschafft.

Am 1. September wird das Armwrestling als neue Sportart in der Abteilung Gewichtheben angeboten.


1994


Nach Abschluß der Zweitliga-Saison steht die Fußballmannschaft auf Platz 5.

Am 28. Mai wird die erste Wolfsburger Armwrestling-Stadt- meisterschaft ausgetragen.

Die 1. Herren der Volleyballer steigen zum zweiten Mal nacheinander auf: In die Oberliga.

Die Taucher feiern ihr 10-jähriges Gründungsfest mit einem Tauchturm vor dem Südkopfcenter.

Neuanfang nach einem Jahr Pause in der Basketballabteilung mit vier spielenden Mannschaften.


1995


Für den nach wie vor angestrebten Aufstieg in die 1. Fußball- Bundesliga gilt es, vorgesehene bzw. vom DFB geforderte Maßnahmen umzusetzen. Dies sind u.a. Gegentribüne bauen, Toiletten für Stadionbesucher einrichten, Medienarbeitsplätze schaffen, elektronische Werbe- und Anzeigentafel installieren.

Die Fußballer stehen im DFB-Pokalfinale in Berlin, verlieren gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:3.

Im September feiert der VfL Wolfsburg seinen 50-sten Geburtstag. Begonnen wird die Feier mit dem Abend-City-Lauf, es geht weiter mit einem Stadtjugendfest im Stadion und dann stellen sich eine Woche lang die einzelnen Abteilungen an ihren Übungsstätten vor. Den Abschluß bildet ein Festball und am Morgen danach schließt sich ein Sportler-Frühstück an.

Im Oktober wird das Leistungszentrum aus Kostengründen geschlossen.


1996


Geschäftsführer und Präsidiumsmitglied Wilhelm Ahrens sichert den Erhalt des Leistungszentrums. Die im Vorjahr erfolgte Schließung wird zurückgenommen.

Der Umbau des Stadions am Elsterweg in eine bundesligataugliche Sportstätte ist abgeschlossen.

Fußball-Zweitligist VfL Wolfsburg schafft den Klassenerhalt.

Die Turnabteilung erhält vom DTB das Prädikat "Pluspunkt Gesundheit" verliehen.

Der Hauptausschuß genehmigt den Bau einer neuen Geschäftsstelle.

Die Baseball-Mannschaft wechselt geschlossen zu einem anderen Verein, sodaß der VfL 1997 keine Spieler mehr hat.


1997


In einem hellen neuen Gebäude mit zahlreichen großzügigen Räumen findet die Geschäftstelle optimale Bedingungen zur Verwaltung unserer Sportgemeinschaft.

Die Volleyball-Mannschaft steigt sensationell in die Regionalliga auf.

Mit dem Team Niedersachsen holen im Rollkunstlauf Trainer Wolfgang Grampp, mit Sabrina und Sven Trettin den Titel des Deutschen Meisters im Formationslauf.

Stephanie Storp holt Bronze im Kugelstoßen bei der WM in Athen.

Das Tanzpaar Michael Scheid und Daniela Rudolf steigt in die höchste Amateurklasse auf.

Ausnahmezustand im VfL-Stadion: die Fußballer steigen in die 1. Bundesliga auf. Sie belegen nach Abschluß der Saison den ligaerhaltenden 14. Tabellenplatz.


1998


Christiane Kühn wird Deutsche Meisterin im Bowling.

Gewinn der Europameisterschaft der Rollkunstläufer bei der Show-Formation.

Nach über 20 Jahren und im Alter von 75 Jahren übergibt Ursula Oltmanns die Bewirtung der Gaststätte an einen neuen Pächter.

Das grüne Band - der bedeutendste Nachwuchsförderpreis der Dresdener Bank für vorbildliche Talentförderung und dotiert mit 10.000,00 DM - wird der Abteilung Turnen für die Gruppe der Kunstturnerinnen überreicht.


1999


Die Fußballer feiern den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte und spielen zum ersten Mal im UEFA-Cup.

Nach 30 Jahren übergibt Arnulf Brückner die Abteilungsleitung Gewichtheben an Michael Neiße.

Acht VfL-Sportlerinnen im Team der Niedersachsenauswahl erringen mit dem Trainer Wolfgang Grampp den Weltmeistertitel im Formations-Rollkunstlauf.

Am 17. Juni feiert die Behindertensparte im Beisein ihres Gründers Alfred Kühnert ihr 40-jähriges Bestehen.


2000


Bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen für Behinderte in Berlin erkämpft Martin Müller vier Meistertitel.

Die Herzsportgruppe der Behindertenabteilung wird 20 Jahre jung. Die herztransplantierte Ingeborg Tschirch nimmt vom 29. Juni bis zum 3. Juli an den „8th European Heart Lung-Transplant Games" in Sandefjord/Norwegen teil und wird Europameisterin über 50m Brustschwimmen.

Erfolgreiches Jahr 2000 für die Rollkunstläuferinnen: Deutsche Meister, erstmals Europameister mit der Showgruppe und Weltmeister mit der Niedersachsenformation in Springfield/USA.

Otto Weichert wird in der Altersklasse 65 wieder Duathlon-Weltmeister in Calais.

Vom 26. bis 28.Mai finden in Gevelsberg die „1. World Championships in Traditional Kung Fu" statt. Unter Leitung von Staatsmeister Yang Long Li aus der Wushu-Abteilung des VfL Wolfsburg holen die Wolfsburger Spitzensportler vier Weltmeister- und 5 Vizeweltmeistertitel.


2001


Die Lizenzspielerabteilung der 1. Bundesliga wird in die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH ausgegliedert. Gesellschafter dieser GmbH sind die Volkswagen AG mit 90% und der VfL Wolfsburg e.V. mit 10%.

Die Fechtabteilung feiert ihr 50-jähriges und die Tanzsportabteilung ihr 25-jähriges Jubiläum.

Die Rollkunstläufer sichern sich mit dem „Dream Team" aus Niedersachsen die Europameisterschaft für Showgruppen und im italienischen Florenz den Weltmeistertitel der Rollkunstlauf- Formationssportler.

Otto Weichert wiederholt im italienischen Rimini in der Altersklasse 65 den Erfolg aus dem vergangenen Jahr: Duathlon-Weltmeister

Die 1. Damenmannschaft der Abteilung Bowling „wirft" sich wieder in der 1. Bundesliga.


2002


Die Gymnastik-Gruppe der Turn-Senioren besteht 25 Jahre.

Ein neues Logo wirbt für den vielseitigen VfL Wolfsburg.

Die Fechterin Bärbel Gorius gewinnt mit der deutschen Florettmannschaft die Silbermedaille bei der Senioren-Europameisterschaft in Antwerpen.

Die Rollkunstformation des Dream Teams Niedersachsen startet unter Beteiligung von VfL-Sportlerinnen und -Sportlern und gewinnt den Weltmeistertitel und den Titel des Vize-Europameisters.

Die Triathleten des VfL Wolfsburg gewinnen die Goldmedaille des „Augath Cup" in Bad Lauterberg und qualifizieren sich für die 2. Bundesliga.

Mit einem beeindruckenden Event der Superlative wird die neue Höhle der Wölfe, die VOLKSWAGEN ARENA; im Dezember eingeweiht.


2003


Stefanie Gottschlich gewinnt mit der Deutschen Frauenmannschaft Gold bei der Fußball WM.

Nach fast 50 Jahren übergibt Klemens Neumann die Leitung der Fechtabteilung an Oliver Hennicke.

Der Bundespräsident verleiht das Silberne Lorbeerblatt an die VfL-Rollkunstläufer.

Präsidium und Hauptausschuß beschließen den Neubau einer Sporthalle auf dem vereinseigenen Gelände. Im August Baubeginn der neuen Sporthalle mit Spezialeinrichtungen für die Bundesliga- Gewichtheber.

Im Oktober wird das Richtfest des Hallen-Neubaus gefeiert.


2004


Am 6. Februar wird die neue Sporthalle auf dem Gelände des VfL Wolfsburg in feierlichem Rahmen seiner Bestimmung übergeben. Damit verbessern sich für die Sportlerinnen

Heute waren schon 1 Besucher (1 Hits) hier!
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=